Leben


Mittlerweile bin ich schon in Neuburg bei Ingolstadt angekommen, möchte Euch aber trotzdem nicht den Bericht aus Kirchberg an der Jagst vorenthalten.

In Kirchberg steht die „Bibelschule Kirchberg e.V.“ kurz BSK, an der mein guter Kumpel Torsten seit fast 3 Jahren studiert.
Davor hat er lange in Solingen gelebt und war in der Jungschar zuerst mein Mitarbeiter und dann mein Kollege 🙂 Dadurch sind wir natürlich auch gute Freunde.
Auf der Bibelschule hat Torsten auch seine Frau Anke kennengelernt, die er letztes Jahr geheiratet hat.

Nach einem leckeren Essen (Danke Anke!) haben wir uns dann die Stadt Rothenburg ob der Tauber angeschaut. Das herausragendste an dieser Stadt ist ihre fast vollständig erhaltene Stadtmauer, auf der man auch herum laufen kann.
Außerdem ein Laden, in dem das ganze Jahr über Weihnachten ist. Wenn man diesen Laden betritt, leidet man sofort unter Reizüberflutung. Nicht nur wegen den ganzen blinkenden und blitzenden Kugeln, Lametta und sonstigem Kitsch, sondern auch wegen den Unmengen Japanern, Engländern, Amerikanern und diversen anderen Nationalitäten.
Auf jeden Fall ein Erlebnis, das man mitnehmen muss 😉

Abends haben wir dann ein wenig „gearbeitet“, ja wirklich. Torsten an einer Hausarbeit und ich an meinen Einsendeaufgaben.

Nach einem relativ enttäuschenden Fußballspiel (Südafrika:Uruguay – 0:3) ging es dann ins Bett, denn heute war Schule 🙂
Ich durfte mir einen Schultag an der BSK anschauen. Die Fächer waren:

  • Exegese (Auslegung) Nehemia 5
  • Jüngerschaft
  • Exegese Offenbarung 12

jeweils natürlich aus dem 2. bzw. 3. Jahr. Trotzdem habe ich eigentlich alles verstanden und konnte auch einiges für mich mitnehmen.

Danach habe ich mich dann auf den Weg nach Neuburg gemacht, und nach einigen Kämpfen mit LKWs auf der Landstraße habe ich es dann auch geschafft.

Aber was mir hier (mitten in Bayern) so passiert, erzähle ich morgen oder so 🙂

Bis dann.


KM-Stand: 458 km

Nach der großen Metropole Frankfurt, ging es gestern weiter in das beschauliche Großostheim bei Aschaffenburg.

Hier besuche ich meinen Kumpel Samuel und seine Frau Doro. Samuel war vor 6 Jahren Zivi in meiner Gemeinde. Wir haben dann zusammen Bibel gelesen und er hat mir beigebracht, Gitarre zu spielen. Dadurch sind wir sehr gute Freunde geworden und das obwohl er Anwendungsentwickler und ich Systemintegrator bin (Insider ;-)).

Das Programm war der Stadt entsprechend etwas entspannter als in Frankfurt. Zunächst ein kleiner Gang durch die grünen Parkanlagen samt See und stillgelegter Eisenbahnstrecke. Abends haben wir dann gegrillt und ich habe ihm geholfen, selbst gemachten „Holundersprudel“ abzufüllen (Kostprobe befindet sich in meinem Gepäck).

Nach einem musikalischen Tagesausklang, ging es dann ins Bett. Für manche kürzer, für mich länger 😉

Heute wurde es dann sportlich. Nach einer kleinen Fahrradtour waren wir auf einer Outdoor-Kartbahn. Und wer jetzt sagt, das wäre kein Sport, hat es noch nicht gemacht. Hat auf alle Fälle sehr viel Laune gemacht, vor allem, wenn man wie ich mehr durch die Kurven rutscht als fährt. Ist zwar sehr ineffektiv, macht aber den meisten Spaß 😉

Heute gibt es wieder ein bisschen „Haus-Musik“ und dann geht es morgen weiter nach Rothenburg ob der Tauber.

Von dort melde ich mich dann wieder.

Bis dann.

P.S.: Kleiner Nachtrag für die Arbeitskollegen 😉

C&A ZA Aschaffenburg


KM-Stand: 290 km
Ende vom Brot: Riberle

Liebe Mitleser,

ich bin gut in Frankfurt angekommen, das allerdings bereits gestern.

Da ich aber nach wie vor der Meinung bin, dass Bilder mehr sagen als 1.000 Worte, wollte ich den Bericht erst schreiben, wenn ich auch ein paar Bilder vorweisen kann.
Erstmal zu den Eckdaten:Jochen und ich auf dem Maintower
Der Grund warum ich hier bin ist Jochen, der vor 7 Jahren seinen Zivildienst in Solingen abgeleistet hat.

Nach einem schönen Gottesdienst in seiner Gemeinde (die aus einem Hauskreis entstanden ist und er mit gegründet hat) haben wir uns dann mit der VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) auf den Weg nach „Mainhattan“ gemacht, wie Frankfurt auch liebevoll genannt wird.

Natürlich durfte ein Ausflug ins Bankenviertel (oder Krisenzentrum ;-)) nicht fehlen. Wir haben uns dann erstmal auf dem Maintower einen kleinen Überblick verschafft, bevor wir uns dann ins Getümmel gestürzt haben.
Alte Oper, Einkaufsstraße „Zeil“, Römer und natürlich der Main gehörten zu unseren Zielen.

Jetzt bereiten wir uns auf das „Private Viewing“ mit Jochens neuem Fernseher und ein paar Freunden vor.
Eben hat es hier etwas geregnet. Hoffen wir einfach für die vielen Fans in der Stadt, dass es doch trocken bleibt.

Morgen Abend melde ich mich wieder, dann aus Großostheim bei Aschaffenburg (das ich heute vom Maintower bereits sehen konnte).

Bis dann.

Vorbereitungen für Public Viewing

Architekturkunst


KM-Stand: 210 km
Ende vom Brot: Kruste bzw. Krüstchen

Hallo liebe Mitleser,

noch sitze ich am heimischen PC und überlege, was ich vielleicht vergessen habe, einzupacken.
Gleich werde ich mich auf den Weg machen zu meiner ersten Station, Frankfurt.

Viel  Spaß beim mitlesen.

Euch eine gute Zeit und wir lesen uns.


KM-Stand: 0

Nachdem ich länger nichts mehr geschrieben und noch viel länger nichts mehr aus meinem Leben erzählt habe, kommt nun mein Bericht über meinen Sommer 2009.

RegenbogenAlles fing an mit den Sommerferien (die ich natürlich schon seit Jahren nicht mehr kenne).
Direkt in der ersten Ferienwoche ging es los ins diesjährige Jungschar Zeltlager nach Niederdresselndorf.

Dieses war ein besonderes, da es zum ersten Mal unter neuer Leitung statt fand, aber eins nach dem Anderen.

Das Motto in diesem Jahr lautete

Superhelden

Entdecke den Helden in Dir!

Dementsprechend ging es hoch her im Lager.
Es ging um Fragen wie:

  • Was ist ein Superheld?
  • Was kann ein Superheld?
  • Bin ich ein Superheld?
  • Und muss ich überhaupt ein Superheld sein?

Hiermit beschäftigten sich die Bibelarbeiten und diverse Andachten.

In den Workshops ging es wie immer mehr praktisch zu. Unter anderem wurden Superhelden-Werkzeuge und Kostüme hergestellt. Außerdem gab es wieder den fast schon traditionellen „Lagerverteidigungs-Workshop“ und dieses mal auch wieder passend zum Thema einen Showkampf-Workshop, dessen Höhepunkt eine Vorführung mit diversen Superhelden beim Elternabend war.
Team 2009
War sonst noch was…? Achja, die neue Leitung. Die hat sich mehr als bewährt und wird sehr wahrscheinlich auch im nächsten Jahr wieder am Start sein. Auch das übrige Team konnte dieses Jahr voll überzeugen. Unser Küchenteam war zum zweiten Mal dabei und überzeugte mit guter Auswahl und überdimensionalen Pfannkuchen ;-). Der Rest des Teams war dieses Jahr außergewöhnlich jung, was sich auch in der Nachtaktivität bemerkbar machte.

Also dann bis nächstes Jahr!

Ich freu mich drauf!


Zwei Wochen nach dem Zeltlager kam die nächste Freizeit.

Es ging für zwei Wochen mit 40 Teenagern nach Dänemark, genauer gesagt nach Hov (gesprochen Hou!).

Sonne über der OstseeNach einer laaangen Busfahrt kamen wir, bei herrlichstem Sonnenschein, in unserem Domizil, einem Sportinternat an.
Dort erwartetet uns schon die Gruppe, die die vergangenen zwei Wochen dort verbracht hatte. In einem ersten Fußballspiel unterlagen wir haushoch. Dem Gruppenzusammenhalt der Anderen war einfach nichts entgegen zu setzen.

Das war aber nach der Abreise unserer Vorgänger schnell vergessen und wir stürzten uns kopfüber ins Vergnügen. Wir spürten, dass das Motto der Freizeit „God is real!“ nicht nur ein Spruch, sondern tatsächlich Realität ist, Gott ist Realität! Das wurde in den Einheiten, Kleingruppen und insgesamt sehr deutlich.
Unser sensationelles Küchenteam zauberte eine Wahnsinnsmahlzeit nach der Anderen auf den Tisch, so dass wir nur noch staunen konnten.Gruppenfoto Dänemark

Auch die Spiele, Workshops und Sportaktivitäten erfreuten sich großer Beliebtheit. Besondere Highlights waren eine Kanutour über die Ostsee, eine Städtetour ins nahe gelegene Århus, und eine Inseltour nach Tuno (gesprochen Tunö). Diese kleine (120 Einwohner) Auto-freie Insel hat es uns wirklich angetan.Schattenmann

Viel zu schnell gingen die zwei Wochen vorbei und es kam, wie es kommen musste. Die Gemeinschaft, zusammen gewürfelt aus allen Teilen Deutschlands musste sich wieder trennen. Vom verfrühten Abreisen einiger Teilnehmer bis zum absoluten Ende am Ausgangspunkt.

In eigener Sache noch ein paar Kommentare:
Für mich war es die erste Teenager-Freizeit als Mitarbeiter. Dementsprechend war es für mich ein kleines Experiment, denn ich wollte heraus finden, ob ich mit dieser Altersgruppe klar komme (und sie mit mir ;-)).
Und natürlich, ob ich dieser Altersgruppe etwas zu geben bzw. zu erzählen habe.
Abschließend kann ich sagen:
Das Experiment ist geglückt!

Es war eine schöne Zeit und das Nachtreffen kommt bald 🙂


Eine weitere Woche später habe ich mich dann erneut auf den Weg in den Norden gemacht.
Jetzt aber alleine und auch nicht soo weit. Die Reise endete in Grube (ja, der Ort heißt wirklich so) an der Ostsee.
Dort war ich zur Hochzeit eines sehr guten Freundes eingeladen.

Ich will hier gar nicht viele Worte machen, denn der Artikel ist schon lang genug. Es war ein sehr schönes Wochenende, wir hatten viel Spaß und extrem gutes Wetter.
Die Feier war durchsetzt von Beiträgen aus seiner „alten“ Heimat und es gab eine Menge zu lachen.
Und natürlich war ich einer der Letzten auf der Feier 😉

An dieser Stelle möchte ich dem Brautpaar nochmal alles Gute und Gottes Segen für Euren gemeinsamen Weg wünschen (Ihr wisst schon, dass Ihr gemeint seid).


Kommen wir zum letzten Abschnitt.

Wenn man schon mal 500 km in den Norden fährt, dann sollte sich der Trip auch lohnen. Nicht, dass eine Hochzeit für mich schon Grund genug wäre (Bin im September 2008 14 Stunden Auto gefahren für einen Hochzeitsaufenthalt von 24 Stunden :D).
Daher habe ich mir überlegt, im Anschluss an die Hochzeit noch zwei Tage Urlaub dran zu hängen, um Freunde im Norden zu besuchen.
Also bin ich von Schleswig-Holstein aus, noch ca. 600 km durch das schöne Mecklenburg-Vorpommern gefahren und habe eine Gemeinde und ein befreundetes Ehepaar besucht.

Beide Besuche waren sehr schön und schreien geradezu nach Wiederholung.

Insgesamt habe ich an diesen 4 Tagen ca. 1500 km zurück gelegt.
Eine sehr gute Vorbereitung auf mein Urlaubs-Projekt 2010, aber dazu später mehr.

So, lange Rede, kurzer Sinn: Das war mein Sommer 2009 🙂
Ich fands gut!

…, dass ich hier den letzten Eintrag geschrieben habe.
Neun Monate um genau zu sein.

Seitdem ist einiges passiert, ich habe zwei Freizeiten hinter mich gebracht und noch einiges mehr.
Außerdem habe ich im Moment viel um die Ohren, das erklärt, warum ich hier so lange nicht geschrieben habe.

Aber ich kann zumindest sagen, dass ich sehr motiviert bin, diesen Blog mal wieder mit Leben zu füllen.

Das hier soll ein Anfang sein und ich hoffe, dass er eher hoffnungsvoll als hoffnungslos ist 😉

Also stay tuned und schaut wieder vorbei.

MfG
Steve

Jetzt ist es schon einige Monate her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe, daher kommt jetzt mal wieder was.

Den Entwurf für diesen Artikel habe ich schon vor einiger Zeit angelegt, daher ist es auch nicht mehr sonderlich neu, aber immer noch aktuell 😉

Seit August letzten Jahres bewohne ich meine eigene Wohnung. Zwar im Hause meiner Eltern, aber komplett autark, mit eigenem Eingang, eigener Küche und eigener Waschmaschine 😉

Ich genieße es wirklich sehr.
Zunächst muss ich sagen, dass ich im Vorfeld wirklich gemerkt habe, dass Gott für mich sorgt. Denn meine Wohnung war von Anfang an voll möbliert und ich habe davon lediglich für drei Dinge Geld ausgegeben, und davon nur für zwei den normalen Preis. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, von denen ich alte Möbel bekommen habe oder die vermittelt haben!

Als nächstes konnte ich mich gestalterisch ein wenig ausleben, was für mich eigentlich total untypisch ist. Auf die Idee kam ich durch die Fernsehwerbung der Webseite posterjack.com, die Digitalfotos auf Postergröße ausdruckt und das zu fairen Preisen. Also habe ich mal mein Digitalfotoarchiv (4 Jahre, 12 GB) durchforstet und einige schöne Fotos drucken lassen. Die passenden Bilderhalter dazu und schon ist die Wanddeko fertig 🙂

Was ich aber auch sehr genieße, ist die Möglichkeit einfach mal Leute einzuladen oder nach dem Gottesdienst zu sagen „komm wir gehen zu mir“. Auch die diversen Grillabende auf meiner Dachterasse machen mir immer noch ungemein Spaß.

Es gäbe noch soviel dazu zu sagen, aber das würde dann langweilig. Ich möchte Gott an dieser Stelle einfach danken, dass er mir diese Wohnung geschenkt hat und mich spüren lässt, dass er für mich sorgt.

… das ist französisch und bedeutet „Die Kunst zu leben“ (nicht schlecht für einen alt-Lateiner oder 😉 )

Unter diesem Motto stand die Junge-Erwachsenen-Freizeit, die unser Pastor Volker Muhlack dieses Jahr geleitet hat.

Ich habe mich erst relativ spät entschieden mitzufahren, da ich ja schon im Zeltlager(s.u.) war und Urlaubstage und Geld ja generell recht knapp sind, aber gut, ich habe mich angemeldet und bereue keine einzige Minute diese zwei Wochen.

Das Alter der Teilnehmer bewegte sich zwischen 19 und 35, ich war also im unteren Drittel angesiedelt, aber das sollte nicht wirklich relevant sein. Die Gruppe ist schneller zusammen gewachsen als ich es jemals auf irgendeiner „Teenie-Freizeit“ erlebt habe. Natürlich sind die Leute in diesem Alter auch viel ihre eigenen Wege abseits der Gruppe gegangen, aber insgesamt hat es einfach wunderbar harmoniert und die gemeinsamen Programmpunkte haben unheimlich viel Spaß gemacht.

KäsebuffetDas Thema war ja die „Kunst zu leben“. Hierzu hat Volker einige Einheiten gemacht, um uns dieses Thema, natürlich besonders im Bezug auf unseren Glauben näher zu bringen.

Wir haben das ganze aber auch ganz praktisch „geübt“. Zum Beispiel mit sehr gutem Essen, zubereitet in einem „Kochduell“ mit anschließendem „Käse-Geschmacks-Contest“. Und es war einfach lecker 🙂

Darüber hinaus haben wir viele Tagestouren unternommen und uns Städte, Dörfer oder besondere Sehenswürdigkeiten der Gegend angeschaut. Darunter auch die wunderbare Stadt Avignón mit der weltberühmten Brücke und dem Papstpalast.

Aber unsere Mitarbeiter (die ohnehin die besten waren, die ich jemals erlebt habe) haben auch Spontanität bewiesen, inKanutour dem sie auf den Wunsch aus der Gruppe hin, eine Kanutour auf der Rhóne organisiert haben. Und das ganze für 10 €!!

Insgesamt war die Freizeit ein voller Erfolg, nicht zuletzt auch, weil die Rahmenbedingungen, heißt das Haus, das Wetter und die Gruppenzusammensetzung einfach perfekt waren.
Ich danke auf jeden Fall allen, die an dieser Freizeit beteiligt waren, ob Mitarbeiter oder Teilnehmer, für zwei der schönsten Wochen meines Lebens!

Und die Tatsache, dass die Freizeit bereits ein Nachtreffen zur Folge hatte und weitere in Planung sind, spricht für sich!

Also dann,

Savoir Vivre!

Gruppenfoto

Auch das Zeltlager ist schon ein paar Monate hier, aber die Erinnerung an dieses Zeltlager wird noch sehr lange vorhalten.

Das liegt (leider oder Gott sei Dank) daran, dass wir dieses Jahr so schlechtes Wetter hatten wie aus unserer Sicht noch nie.
Auch die Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind, können sich nicht erinnern, jemals so ein WeUnwetter-Vorbereitungentter erlebt zu haben.

Es fing eigentlich recht friedlich an, wenngleich wir schon bei der Ankunft der Kinder mit leichtem Regen zu kämpfen hatten. Aber zumindest unsere Vorbereitung war besser als das letzte Jahr, was wohl auch auf der schlechten Erfahrung beruhen dürfte. Wir haben direkt am Anfang den halben Platz Unwetter-sicher gemacht und entsprechende Maßnahmen wie Ablaufgräben oder ähnliches getroffen.
Außerdem hatten wir uns schon im Vorfeld auf schlechtes Wetter vorbereitet, was Regen-Notprogramm oder ähnliches anging.

Aber nun genug vom schlechten Wetter!
Das Zeltlager stand dieses Jahr unter dem Motto:

Sagaland

„weil er für uns gestorben ist, leben wir noch heute!“

 

Im Zuge dessen hatten sich die Mitarbeiter alle für eine Märchenfigur entschieden, die sie dann mit Leib und Seele (und Kostüm 😉 ) verkörpern durften.
Ich hatte die Rolle des Rumpelstilzchens „zugewiesen“ bekommen, mir völlig unverständlich, aber was tut man nicht alles.

Die Spiele rankten sich dann auch alle um Märchen, Märchenfiguren und deren Verwicklungen. Genauso gab es ein JägerMitarbeiter-Theaterstück, das alle Märchenfiguren unter teilweise merkwürdigen Bedingungen zueinander führte.
Am Lagerfeuer gab es dann auch jeden Abend eine Märchen als Gute-Nacht-Geschichte.

Das große Unwetter wie im letzten Jahr blieb Gott sei Dank (wem sonst?) aus und wir konnten das Lager inklusive Elternabend trocken beschließen.

Der Regen hatte aber auch sein gutes:
Die anscheinend relativ wasserscheuen Fahnenklauer haben uns dieses Jahr weitestgehend in Frieden gelassen.
Erst in der letzten Nacht erhielten wir ungebetenen Besuch von ein paar bekannten Gesichtern, die es allerdings nicht vermochten, die Fahne auch nur anzufassen. Dafür waren sie so fair und sind zu einer Uhrzeit gekommen, zu der auch noch Kinder wach waren und damit etwas vom „Angriff“ hatten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Bleibt zu sagen: Das Zeltlager ist zwar schon 4 Monate her, aber dafür sind es auch nur noch 8 Monate bis zum nächsten 😉

Gruppe

Es ist zwar schon fast ein halbes Jahr her, aber die Erinnerung ist immer noch präsent!

Das diesjährige BUndesJUgendtreffen in Elspe unter dem Motto „Selig. Leben. Anders.“ hat dieses mal über 4.300 Jugendliche angezogen und damit das Festivalgelände samt der Zentralbühne an seine Kapazitätsgrenzen getrieben.
Hinzu kamen ca. 500 Mitarbeiter, die schon die ganze Woche vorher geräumt, gebaut und gearbeitet haben, um alles rechtzeitig fertig werden zu lassen.
Marktplatz
Der Solinger-Anteil der Mitarbeiter lag dieses mal bei gigantischen 10% 😀
Der Marktplatz (von der Kleinkunstbühne) war wieder fest in unserer Hand. Von Waffeln, über Pringles bis hin zum Cappuccino war alles zu bekommen, was das Herz begehrt!

Das Wetter war uns die meiste Zeit wohlgesonnen, aber am Samstag abend kam es dann ganz anders.
Ein sintflutartiger Regenschauer hat das gesamte Gelände erfasst und zeitweise den „Aufstieg“ zur Zeltlstadt unmöglich gemacht.

Unsere SoS-Band, die im Marktplatz-Zelt den „Late-Night-Worship“ angeboten hat, hat im wahrsten Sinne des Wortes nasse Füsse bekommen. Was uns aber in die Lage versetzte auch mal eine Predigt von unserem Pastor in Gummistiefeln zu erleben 😉
Der Sonntag hatte dann wieder besseres Wetter zu bieten und auch der Montag blieb soweit trocken und freundlich, von kleineren Schauern mal abgesehen.
Band
Das Programm auf der Hauptbühne war für die Mitarbeiter aufgrund der Kapazitätsgrenzen leider nur über eine große Leinwand im Salloon zu verfolgen, aber gerade das hat die Gemeinschaft unter selbigen unheimlich gefördert. Bei der fünften und letzten Zentralveranstaltung kamen dann alle Mitarbeiter auf die Bühne und wurden mit einem bombastischen Beifall des Dankes der Teilnehmer gewiß!

Insgesamt war es ein sensationelles BUJU mit (halbwegs) gutem Wetter, dennoch sensationeller Stimmung und einfach einer guten Zeit und einer riesigen Gemeinschaft von fast 5.000 jungen (und jung gebliebenen) Christen!

Wir freuen uns auf das BUJU 2010 wo auch immer 😉

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