Januar 2011


Im Oktober stand wieder die Männerwanderfreizeit unserer Gemeinde an.
Moment mal, „Mein Sommer“ und dann Oktober?? Ja wohl und ich erkläre warum 🙂

Und zwar hatten wir unglaublich gutes Wetter. Bis auf einen Regentag, gab es für uns nur Sonne. Aber der Reihe nach:

Die Männerwanderfreizeit findet alle zwei Jahre statt. 2010 zum dritten Mal auf dem Forggenhof in der Nähe von Füssen.
Auf den Weg machten sich 10 Männer aus dem Umfeld unserer Gemeinde.
Direkt am ersten Tag wurden wir mit herrlichem Sonnenwetter begrüßt und wir konnten zu unserer ersten Tour aufbrechen.

Am zweiten Tag nutzten wir das Regenwetter für einen Stadtausflug nach Füssen. Die nächsten Tage begannen dann mit dichtem Nebel, der sich allerdings nur in Deutschland hielt. Kaum hatten wir die Grenze nach Österreich überquert gab e wiederum blauen Himmel und Sonnenschein, so dass wir die Berge in kurzer Hose und T-Shirt erklimmen konnten. Hier eine Auswahl unserer „Eroberungen“:

Abends gingen wir meist auswärts essen und konnten so die Lebensart der Gegend in vollen Zügen genießen. Wir blieben aber auch regelmäßig im Kaminzimmer des Forggenhofs, um bei Süßigkeiten und Wein den nächsten Tag zu planen oder einfach zu spielen.

Durch das gute Wetter waren wir nahezu jeden Tag unterwegs und haben einige Höhenmeter zurückgelegt. Das war zwar sehr anstrengend, hat aber auch sehr gut getan und viel Spaß gemacht.

Mal sehen, wo es in zwei Jahren hingeht 🙂

 

 

Mitte August fand wieder unser alljährliches Jungschar-Zeltlager statt. Dieses Mal unter dem Motto:

Narnia

vom Winter erlöst 2010

Wir haben uns also mit der Buchreihe „Die Chroniken von Narnia“ des christlichen Autors C.S. Lewis beschäftigt.
Da die Reihe ganze 7 Bücher umfasst, mussten wir uns ein wenig einschränken. Folgende Bücher fanden Verwendung:

Natürlich war auch unser Lagerplatz entsprechend der Filmkulisse gestaltet: Mit Schrank, Laterne, Eispalast, Biberbau und Cair Paravel (wem das alles nichts sagt, der sollte mal die Bücher lesen ;))

In dieser Kulisse fand am ersten Abend bei herrlichem Sonnenschein das Mitarbeiter-Theaterstück statt, welches wie immer von großem Gelächter begleitet war 🙂

In den Bibelarbeiten habe wir uns mit christlichen Motiven der Buchreihe beschäftigt:

  • Schöpfung
  • Verrat
  • Zusammenhalt
  • Gaben

Die Bibelarbeiten fanden dieses Jahr nicht, wie sonst üblich, nach Alter sondern nach Interessen getrennt statt. Es gab die Möglichkeit, an einem Film oder einem Hörspiel mitzuwirken, Zeitungsartikel zu schreiben oder die Inhalte kreativ umzusetzen.

Unser traditioneller Tagesausflug in den Freizeitpark „Fort Fun“ ist leider gänzlich ins Wasser gefallen, was der Stimmung unter den Kindern aber wenig anhaben konnte.
Überhaupt war die Wettersituation dieses Jahr ein wenig uneinheitlich. Nach dem perfekten ersten Tag hatten wir regelmäßig schwache bis starke Schauern. Allerdings immer noch genügend Trockenzeiten, so dass wir die Programmpunkte (mit leichten Verschiebungen) durchführen konnten. Lediglich ein Geländespiel konnte nicht statt finden und wurde auf das Nachtreffen verschoben.
Das nächste Mal bekamen wir die Sonne dann erst am vorletzten Tag zu Gesicht, dann aber in ihrer vollen Pracht, was ein wenig für die Tage davor entschädigen konnte.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein sehr gutes Lager war, mit einem tollen Thema, einem sehr gut eingespielten Mitarbeiter Team, vielen (für uns) erfolgreichen Nachtaktionen und vielen glücklichen Kindern 🙂

Ich freue mich sehr auf das nächste Zeltlager im Juli unter dem Motto: „…“ 😉

 

 

 

 

 

Nun haben wir schon 2011, und ich schreibe etwas über meinen Sommer 🙂
Aber so ist das manchmal, also los geht es:

Irgendwann im April bekam ich einen Anruf mit dem sinngemäßen Inhalt:
„Hey Steve, was machst Du in der dritten Juli-Woche? Hast Du Lust mit nach Schweden zum paddeln zu fahren?“

Da ich in der dritten Juli-Woche noch nichts vor hatte, noch nie in Schweden war und sehr gerne paddle, habe ich spontan zugesagt 🙂


So begab es sich, dass ich mich mit 3 Freunden im Juli aufgemacht habe zu unserem ersten Etappenziel Hamburg.
Nach einem netten Grillabend, einer großen Packaktion und etwas Schlaf machten wir uns dann mit 8 Mann auf den Weg in Richtung Dänemark. Insgesamt lagen ca. 1000 km vor uns.

In Schweden (nördlich von Göteborg) angekommen, bekamen wir sofort unsere 2er-Kanus (Kanadier) samt Schwimmwesten, wasserdichten Tonnen und Transportwagen und begannen mit der Ladungsverteilung.
Nachdem die ersten Paarungen geklärt waren, paddelten wir sofort los und landeten kurze Zeit später auf unserer ersten Insel. Der offizielle Platz war leider belegt, aber wir schlugen dennoch unser Lager auf, aßen und gingen früh zu Bett.

Die nächsten Tage waren dann sehr ähnlich, daher hier ein kurzer Tagesablauf:

  • aufwachen
  • frühstücken
  • Lager abbrechen
  • Kanus beladen und neue Partner wählen
  • Abfahrt (ca. 10 Uhr)
  • ein bis zwei Pausen, Schleusen, Umtragungen
  • Anlandung (ca. 16-17 Uhr)
  • auspacken und Lager aufbauen
  • essen
  • Natur genießen
  • Doppelkopf spielen
  • schlafen

Da die Tage sich eben sehr ähneln, werde ich nicht ausführlicher erzählen.

Einige Dinge sind aber doch erwähnenswert:
Zunächst einmal das grandiose Wetter, denn bis auf einen halben Regentag war es die meiste Zeit sonnig und warm!
Dann die Tatsache, dass die Nationalitäten, die uns begegnet sind, nahezu alle aus dem hiesigen Raum stammten, nämlich meistens Deutsche, Niederländer oder Belgier 🙂
Diese Reise war auch sehr naturverbunden, was unter Anderem dadurch deutlich wurde, dass man das Wasser aus dem See zum trinken, waschen und kochen verwenden konnte und auch die Lagerfeuerromantik kam nicht zu kurz.
Und dann wäre da noch unser „Ruhetag“ auf einer einsamen Insel. Diesen haben wir nach reiflicher Überlegung dazu genutzt, ein Inselrennen zu machen, bei dem jeder einzeln mit einem Kanu so schnell wie möglich die Insel umrunden musste. Soviel zum Thema „Ruhe“ 😉

Insgesamt hat mir dieser Urlaub sehr viel Spaß gemacht.
Die unfassbare Natur, das Kanuerlebnis und die Gemeinschaft werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Und unterm Strich war es einer der günstigsten Urlaube, den ich je hatte 🙂
Also eine klare Reise-Empfehlung!

Aber genug der Worte, hier noch einige Bilder: