Der Sommer 2008 ist nun schon seit einigen Wochen spürbar da und mit ihm die üblichen Symptome.

Man fährt wieder zum See, sitzt lange draußen, grillt, redet oder was auch immer. Soweit alles super.
Für mich als passionierter Autofahrer manchmal ein wenig nervig ist jedoch die Tatsache, dass dieses Wetter auch immer mehr Fahrradfahrer auf die Radwege und eben auch Straßen lockt.
Unter den vielen Zweiradfahrern sind natürlich auch viele Familien mit mehr oder weniger kleinen Kindern.
Und gerade an dieser Stelle fällt mir immer wieder ein Phänomen ins Auge, was nach meinen Erfahrungen nahezu flächendeckend vorherrscht:
Die Kinder tragen brav einen Fahrradhelm und die Eltern nicht!
Besonders lustig sieht das aus, wenn die Eltern ein Kind mit Helm im Sitz hinten drauf haben.

Man könnte also darauf kommen, dass die Köpfe der Kinder empfindlicher sind, als die der Eltern.
Ist das wirklich so?
Oder ist es vielmehr die Faulheit oder Eitelkeit der Eltern, die sie davon abhalten, einen Helm zu tragen?
Vielleicht meinen die Eltern auch, dass sie keinen Helm brauchen, weil sie besser fahren können als die Kinder?

Ich wage zu behaupten, dass es völlig unerheblich ist, wie alt man ist und wie gut man Fahrrad fahren kann:
Ein Helm kann Leben retten!
…oder zumindest schlimme Verletzungen verhindern und das sollte einem doch wichtiger sein, als gut auszusehen oder?
Ein guter Freund von mir hatte einen Unfall, bei dem sich sein Helm gespalten hat!
Ich möchte nicht wissen, was mit seinem Kopf passiert wäre!

Natürlich kann man niemandem vorschreiben, einen Helm zu tragen, aber empfehlen kann man es allemal!

Und gerade den Eltern würde ich es ans Herz legen, denn der gute alte Grundsatz der Kindererziehung kommt nicht von ungefähr:

Man kann Kindern viel erzählen, sie machen einem doch alles nach!

In diesem Sinne, gute Fahrt!