Juni 2008


Der Sommer 2008 ist nun schon seit einigen Wochen spürbar da und mit ihm die üblichen Symptome.

Man fährt wieder zum See, sitzt lange draußen, grillt, redet oder was auch immer. Soweit alles super.
Für mich als passionierter Autofahrer manchmal ein wenig nervig ist jedoch die Tatsache, dass dieses Wetter auch immer mehr Fahrradfahrer auf die Radwege und eben auch Straßen lockt.
Unter den vielen Zweiradfahrern sind natürlich auch viele Familien mit mehr oder weniger kleinen Kindern.
Und gerade an dieser Stelle fällt mir immer wieder ein Phänomen ins Auge, was nach meinen Erfahrungen nahezu flächendeckend vorherrscht:
Die Kinder tragen brav einen Fahrradhelm und die Eltern nicht!
Besonders lustig sieht das aus, wenn die Eltern ein Kind mit Helm im Sitz hinten drauf haben.

Man könnte also darauf kommen, dass die Köpfe der Kinder empfindlicher sind, als die der Eltern.
Ist das wirklich so?
Oder ist es vielmehr die Faulheit oder Eitelkeit der Eltern, die sie davon abhalten, einen Helm zu tragen?
Vielleicht meinen die Eltern auch, dass sie keinen Helm brauchen, weil sie besser fahren können als die Kinder?

Ich wage zu behaupten, dass es völlig unerheblich ist, wie alt man ist und wie gut man Fahrrad fahren kann:
Ein Helm kann Leben retten!
…oder zumindest schlimme Verletzungen verhindern und das sollte einem doch wichtiger sein, als gut auszusehen oder?
Ein guter Freund von mir hatte einen Unfall, bei dem sich sein Helm gespalten hat!
Ich möchte nicht wissen, was mit seinem Kopf passiert wäre!

Natürlich kann man niemandem vorschreiben, einen Helm zu tragen, aber empfehlen kann man es allemal!

Und gerade den Eltern würde ich es ans Herz legen, denn der gute alte Grundsatz der Kindererziehung kommt nicht von ungefähr:

Man kann Kindern viel erzählen, sie machen einem doch alles nach!

In diesem Sinne, gute Fahrt!

Jetzt ist es schon einige Monate her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe, daher kommt jetzt mal wieder was.

Den Entwurf für diesen Artikel habe ich schon vor einiger Zeit angelegt, daher ist es auch nicht mehr sonderlich neu, aber immer noch aktuell 😉

Seit August letzten Jahres bewohne ich meine eigene Wohnung. Zwar im Hause meiner Eltern, aber komplett autark, mit eigenem Eingang, eigener Küche und eigener Waschmaschine 😉

Ich genieße es wirklich sehr.
Zunächst muss ich sagen, dass ich im Vorfeld wirklich gemerkt habe, dass Gott für mich sorgt. Denn meine Wohnung war von Anfang an voll möbliert und ich habe davon lediglich für drei Dinge Geld ausgegeben, und davon nur für zwei den normalen Preis. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, von denen ich alte Möbel bekommen habe oder die vermittelt haben!

Als nächstes konnte ich mich gestalterisch ein wenig ausleben, was für mich eigentlich total untypisch ist. Auf die Idee kam ich durch die Fernsehwerbung der Webseite posterjack.com, die Digitalfotos auf Postergröße ausdruckt und das zu fairen Preisen. Also habe ich mal mein Digitalfotoarchiv (4 Jahre, 12 GB) durchforstet und einige schöne Fotos drucken lassen. Die passenden Bilderhalter dazu und schon ist die Wanddeko fertig 🙂

Was ich aber auch sehr genieße, ist die Möglichkeit einfach mal Leute einzuladen oder nach dem Gottesdienst zu sagen „komm wir gehen zu mir“. Auch die diversen Grillabende auf meiner Dachterasse machen mir immer noch ungemein Spaß.

Es gäbe noch soviel dazu zu sagen, aber das würde dann langweilig. Ich möchte Gott an dieser Stelle einfach danken, dass er mir diese Wohnung geschenkt hat und mich spüren lässt, dass er für mich sorgt.