Auch das Zeltlager ist schon ein paar Monate hier, aber die Erinnerung an dieses Zeltlager wird noch sehr lange vorhalten.

Das liegt (leider oder Gott sei Dank) daran, dass wir dieses Jahr so schlechtes Wetter hatten wie aus unserer Sicht noch nie.
Auch die Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind, können sich nicht erinnern, jemals so ein WeUnwetter-Vorbereitungentter erlebt zu haben.

Es fing eigentlich recht friedlich an, wenngleich wir schon bei der Ankunft der Kinder mit leichtem Regen zu kämpfen hatten. Aber zumindest unsere Vorbereitung war besser als das letzte Jahr, was wohl auch auf der schlechten Erfahrung beruhen dürfte. Wir haben direkt am Anfang den halben Platz Unwetter-sicher gemacht und entsprechende Maßnahmen wie Ablaufgräben oder ähnliches getroffen.
Außerdem hatten wir uns schon im Vorfeld auf schlechtes Wetter vorbereitet, was Regen-Notprogramm oder ähnliches anging.

Aber nun genug vom schlechten Wetter!
Das Zeltlager stand dieses Jahr unter dem Motto:

Sagaland

„weil er für uns gestorben ist, leben wir noch heute!“

 

Im Zuge dessen hatten sich die Mitarbeiter alle für eine Märchenfigur entschieden, die sie dann mit Leib und Seele (und Kostüm 😉 ) verkörpern durften.
Ich hatte die Rolle des Rumpelstilzchens „zugewiesen“ bekommen, mir völlig unverständlich, aber was tut man nicht alles.

Die Spiele rankten sich dann auch alle um Märchen, Märchenfiguren und deren Verwicklungen. Genauso gab es ein JägerMitarbeiter-Theaterstück, das alle Märchenfiguren unter teilweise merkwürdigen Bedingungen zueinander führte.
Am Lagerfeuer gab es dann auch jeden Abend eine Märchen als Gute-Nacht-Geschichte.

Das große Unwetter wie im letzten Jahr blieb Gott sei Dank (wem sonst?) aus und wir konnten das Lager inklusive Elternabend trocken beschließen.

Der Regen hatte aber auch sein gutes:
Die anscheinend relativ wasserscheuen Fahnenklauer haben uns dieses Jahr weitestgehend in Frieden gelassen.
Erst in der letzten Nacht erhielten wir ungebetenen Besuch von ein paar bekannten Gesichtern, die es allerdings nicht vermochten, die Fahne auch nur anzufassen. Dafür waren sie so fair und sind zu einer Uhrzeit gekommen, zu der auch noch Kinder wach waren und damit etwas vom „Angriff“ hatten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Bleibt zu sagen: Das Zeltlager ist zwar schon 4 Monate her, aber dafür sind es auch nur noch 8 Monate bis zum nächsten 😉

Gruppe