Oktober 2007


… das ist französisch und bedeutet „Die Kunst zu leben“ (nicht schlecht für einen alt-Lateiner oder 😉 )

Unter diesem Motto stand die Junge-Erwachsenen-Freizeit, die unser Pastor Volker Muhlack dieses Jahr geleitet hat.

Ich habe mich erst relativ spät entschieden mitzufahren, da ich ja schon im Zeltlager(s.u.) war und Urlaubstage und Geld ja generell recht knapp sind, aber gut, ich habe mich angemeldet und bereue keine einzige Minute diese zwei Wochen.

Das Alter der Teilnehmer bewegte sich zwischen 19 und 35, ich war also im unteren Drittel angesiedelt, aber das sollte nicht wirklich relevant sein. Die Gruppe ist schneller zusammen gewachsen als ich es jemals auf irgendeiner „Teenie-Freizeit“ erlebt habe. Natürlich sind die Leute in diesem Alter auch viel ihre eigenen Wege abseits der Gruppe gegangen, aber insgesamt hat es einfach wunderbar harmoniert und die gemeinsamen Programmpunkte haben unheimlich viel Spaß gemacht.

KäsebuffetDas Thema war ja die „Kunst zu leben“. Hierzu hat Volker einige Einheiten gemacht, um uns dieses Thema, natürlich besonders im Bezug auf unseren Glauben näher zu bringen.

Wir haben das ganze aber auch ganz praktisch „geübt“. Zum Beispiel mit sehr gutem Essen, zubereitet in einem „Kochduell“ mit anschließendem „Käse-Geschmacks-Contest“. Und es war einfach lecker 🙂

Darüber hinaus haben wir viele Tagestouren unternommen und uns Städte, Dörfer oder besondere Sehenswürdigkeiten der Gegend angeschaut. Darunter auch die wunderbare Stadt Avignón mit der weltberühmten Brücke und dem Papstpalast.

Aber unsere Mitarbeiter (die ohnehin die besten waren, die ich jemals erlebt habe) haben auch Spontanität bewiesen, inKanutour dem sie auf den Wunsch aus der Gruppe hin, eine Kanutour auf der Rhóne organisiert haben. Und das ganze für 10 €!!

Insgesamt war die Freizeit ein voller Erfolg, nicht zuletzt auch, weil die Rahmenbedingungen, heißt das Haus, das Wetter und die Gruppenzusammensetzung einfach perfekt waren.
Ich danke auf jeden Fall allen, die an dieser Freizeit beteiligt waren, ob Mitarbeiter oder Teilnehmer, für zwei der schönsten Wochen meines Lebens!

Und die Tatsache, dass die Freizeit bereits ein Nachtreffen zur Folge hatte und weitere in Planung sind, spricht für sich!

Also dann,

Savoir Vivre!

Gruppenfoto

Auch das Zeltlager ist schon ein paar Monate hier, aber die Erinnerung an dieses Zeltlager wird noch sehr lange vorhalten.

Das liegt (leider oder Gott sei Dank) daran, dass wir dieses Jahr so schlechtes Wetter hatten wie aus unserer Sicht noch nie.
Auch die Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind, können sich nicht erinnern, jemals so ein WeUnwetter-Vorbereitungentter erlebt zu haben.

Es fing eigentlich recht friedlich an, wenngleich wir schon bei der Ankunft der Kinder mit leichtem Regen zu kämpfen hatten. Aber zumindest unsere Vorbereitung war besser als das letzte Jahr, was wohl auch auf der schlechten Erfahrung beruhen dürfte. Wir haben direkt am Anfang den halben Platz Unwetter-sicher gemacht und entsprechende Maßnahmen wie Ablaufgräben oder ähnliches getroffen.
Außerdem hatten wir uns schon im Vorfeld auf schlechtes Wetter vorbereitet, was Regen-Notprogramm oder ähnliches anging.

Aber nun genug vom schlechten Wetter!
Das Zeltlager stand dieses Jahr unter dem Motto:

Sagaland

„weil er für uns gestorben ist, leben wir noch heute!“

 

Im Zuge dessen hatten sich die Mitarbeiter alle für eine Märchenfigur entschieden, die sie dann mit Leib und Seele (und Kostüm 😉 ) verkörpern durften.
Ich hatte die Rolle des Rumpelstilzchens „zugewiesen“ bekommen, mir völlig unverständlich, aber was tut man nicht alles.

Die Spiele rankten sich dann auch alle um Märchen, Märchenfiguren und deren Verwicklungen. Genauso gab es ein JägerMitarbeiter-Theaterstück, das alle Märchenfiguren unter teilweise merkwürdigen Bedingungen zueinander führte.
Am Lagerfeuer gab es dann auch jeden Abend eine Märchen als Gute-Nacht-Geschichte.

Das große Unwetter wie im letzten Jahr blieb Gott sei Dank (wem sonst?) aus und wir konnten das Lager inklusive Elternabend trocken beschließen.

Der Regen hatte aber auch sein gutes:
Die anscheinend relativ wasserscheuen Fahnenklauer haben uns dieses Jahr weitestgehend in Frieden gelassen.
Erst in der letzten Nacht erhielten wir ungebetenen Besuch von ein paar bekannten Gesichtern, die es allerdings nicht vermochten, die Fahne auch nur anzufassen. Dafür waren sie so fair und sind zu einer Uhrzeit gekommen, zu der auch noch Kinder wach waren und damit etwas vom „Angriff“ hatten. Vielen Dank an dieser Stelle.

Bleibt zu sagen: Das Zeltlager ist zwar schon 4 Monate her, aber dafür sind es auch nur noch 8 Monate bis zum nächsten 😉

Gruppe

Es ist zwar schon fast ein halbes Jahr her, aber die Erinnerung ist immer noch präsent!

Das diesjährige BUndesJUgendtreffen in Elspe unter dem Motto „Selig. Leben. Anders.“ hat dieses mal über 4.300 Jugendliche angezogen und damit das Festivalgelände samt der Zentralbühne an seine Kapazitätsgrenzen getrieben.
Hinzu kamen ca. 500 Mitarbeiter, die schon die ganze Woche vorher geräumt, gebaut und gearbeitet haben, um alles rechtzeitig fertig werden zu lassen.
Marktplatz
Der Solinger-Anteil der Mitarbeiter lag dieses mal bei gigantischen 10% 😀
Der Marktplatz (von der Kleinkunstbühne) war wieder fest in unserer Hand. Von Waffeln, über Pringles bis hin zum Cappuccino war alles zu bekommen, was das Herz begehrt!

Das Wetter war uns die meiste Zeit wohlgesonnen, aber am Samstag abend kam es dann ganz anders.
Ein sintflutartiger Regenschauer hat das gesamte Gelände erfasst und zeitweise den „Aufstieg“ zur Zeltlstadt unmöglich gemacht.

Unsere SoS-Band, die im Marktplatz-Zelt den „Late-Night-Worship“ angeboten hat, hat im wahrsten Sinne des Wortes nasse Füsse bekommen. Was uns aber in die Lage versetzte auch mal eine Predigt von unserem Pastor in Gummistiefeln zu erleben 😉
Der Sonntag hatte dann wieder besseres Wetter zu bieten und auch der Montag blieb soweit trocken und freundlich, von kleineren Schauern mal abgesehen.
Band
Das Programm auf der Hauptbühne war für die Mitarbeiter aufgrund der Kapazitätsgrenzen leider nur über eine große Leinwand im Salloon zu verfolgen, aber gerade das hat die Gemeinschaft unter selbigen unheimlich gefördert. Bei der fünften und letzten Zentralveranstaltung kamen dann alle Mitarbeiter auf die Bühne und wurden mit einem bombastischen Beifall des Dankes der Teilnehmer gewiß!

Insgesamt war es ein sensationelles BUJU mit (halbwegs) gutem Wetter, dennoch sensationeller Stimmung und einfach einer guten Zeit und einer riesigen Gemeinschaft von fast 5.000 jungen (und jung gebliebenen) Christen!

Wir freuen uns auf das BUJU 2010 wo auch immer 😉