Juli 2007


Heute ist es genau einen Monat her, dass ich den Azubi-Status verlassen habe und durch positives Abschneiden bei meiner letzten Prüfung den Sprung zum vollwertigen Fachinformatiker: Fachrichtung Systemintegration geschafft habe.

Ab jetzt trägt dieses Blog seinen Untertitel absolut zu Recht.
Ich bin jetzt aber nicht arbeitslos, wie leider einige meiner ehemaligen Azubi-Kollegen, sondern wurde übernommen und darf nun weiter lernen, aber ohne geprüft zu werden, was für mich eigentlich das Wichtigste ist 😉

Also, erstmal sorry, dass ich ein halbes Jahr nichts geschrieben habe. Aber jetzt kommt mal einiges 😉

JesusHouse 2007 ist nun schon fast 3 Monate her. Es war das erste mal, dass solch eine Aktion in unserer Gemeinde statt fand.

Zur Erklärung:
JesusHouse ist eine Jugendevangelisation, die von ProChrist ausgeht und alle 3 Jahre statt findet. Hierbei ist es ähnlich wie bei ProChrist, dass an einem zentralen Ort (dieses Mal Hamburg) Veranstaltungen statt finden mit Musik, Theater, Predigt etc. und diese dann per Satellit an eine beliebige Anzahl Orte übertragen wird, die ihrerseits noch Vor- und Nachprogramm anbieten.

Irgendwann letztes Jahr kamen dann unsere Jugend-Mitarbeiter auf mich zu und teilten mir mit, dass wir JesusHouse machen und ich die Technik managen solle. Ich war darüber sehr froh, weil unsere Gemeinde sehr groß ist und ich mich immer gefragt habe, warum wir noch nicht bei einer Aktion dieser Art mit gemacht haben.
Die Vorbereitungen gingen sehr gut von der Hand. Hier wurde bereits deutlich, dass wir ein sehr gutes Team hatten, deren Mitglieder optimal zusammen gearbeitet haben und ihre individuellen Gaben sehr gut eingebracht haben.

Als es dann schließlich an den Aufbau ging, war ich schwer beeindruckt, weil ich wirklich nicht damit gerechnet hatte, dass es SO gut werden würde und dass es so gut ablaufen würde. Mein Augenmerk galt natürlich der Technik und da im Speziellen der Satelliten-Übertragung, die natürlich funktionieren musste. Infoecke
Aber alles andere hat mich sehr viel mehr umgehauen. Die Dekoration, das Essen usw. Es wirkte einfach alles wie aus einem Guss und alle haben es zusammen erarbeitet.

Am ersten Abend gab es dann einen Mitarbeitergottesdienst live aus Hamburg, der gleichzeitig als Techniktest dienen sollte. Der Gottesdienst war wirklich gut. Nicht nur, weil die Technik funktioniert hat, sondern auch weil gut motiviert wurde und auch viel gesungen wurde.

Der erste „richtige“ Abend war dann natürlich sehr aufregend.

  • Wie viele Leute werden kommen?
  • Kommt die Deko an?
  • Funktioniert die Technik?
  • Läuft das Vorprogramm wie geplant?
  • Reicht das Essen?

Das alles waren Fragen, die uns an diesem Abend beschäftigt haben.
Was soll ich sagen, es hat alles wunderbar geklappt.

BesucherKeine der eventuell noch vorhandenen Befürchtungen ist eingetreten, im Gegenteil. Wir waren absolut überwältigt von den Besucherzahlen und des sehr positiven Feedbacks, das wir bekommen haben.
Und auch über die ganze Woche hinweg blieb das Team so harmonisch, wie am Anfang. Es gab nicht einen Streit oder sonstige Auseinandersetzungen. Alle arbeiteten zusammen für die eine Sache und es kam nur Gutes dabei raus.
Das klingt jetzt vielleicht ein wenig rosa, aber es war wirklich so und dafür bin ich Gott sehr dankbar.

Abschließend kann ich sagen, dass JesusHouse eine wirklich gute Sache war. Für die Besucher, aber auch für uns Mitarbeiter und die gesamte Gemeinde, die dahinter gestanden und uns untersützt hat.
Danke Gott für diese wunderbare Erfahrung!