Am vergangenen Sonntag Abend fand wieder On fire, der Jugend-Gottesdienst der Ev. Kirchengemeinde Rupelrath im Getaway statt. Ich bin dort unterwegs, um möglichst alles mit der Digitalkamera festzuhalten.
Der Anfang war anders als sonst. Es begann mit einem Video, welches eine schnelle Abfolge von Personen zeigte, die beim letzten Gottesdienst einzeln fotografiert wurden. Große Freude bei denjenigen, die sich selber oder Freunde wieder fanden.

Aber das heraus ragende an diesem Abend war die Predigt von einem besonderen Mann gehalten wurde, nämlich von David Pierce, dem Gründer des Missionswerks „Steiger“ und Frontman der Band „No longer Music„.
Normalerweise tritt er mit seiner Band weltweit in Gegenden und Lokationen auf, in denen man um sein Leben bangen muss, wenn man von Gott und dessen Botschaft erzählt. Noch dazu, wenn man es auf solch eine Weise wie David tut. Da kommen auch durchaus schon mal Kettensägen zum Einsatz.
Nun, im Getaway musste er nicht um sein Leben fürchten, dennoch gab er nicht weniger engagiert und begeistert die Botschaft der Bibel weiter. Er berichtete von einer seiner Bühnenshows und sein Dolmetscher hatte sichtlich Schwierigkeiten die Emotionen und die Begeisterung von David ins Deutsche zu übertragen.
Aber die Botschaft kam an. Spätestens als David die Bühne verlies und ins Publikum hinab stieg, zog er die Leute mit sich. Am Ende startete er einen Aufruf zur Bekehrung zu Jesus Christus. Er forderte die Leute auf, auf zu stehen und nach vorne zur Bühne zu kommen. Und sie kamen, ca. 50 Personen standen schließlich um David herum und beteten ein Gebet, dass er vorgab und übergaben damit ihr Leben an Jesus Christus.
Ich war sehr beeindruckt von der Kraft Gottes, die durch diesen besonderen Menschen hindurch schien und ihm dieses ermöglichte.
Aber nicht nur die Predigt war an diesem Abend sehr beeindruckend, auch der Rahmen stimmte voll und ganz. Die Band spielte hervorragende Lieder, die die Stimmung noch untermalten.

Insgesamt empfand ich es als einen wahnsinnig guten Abend, wo das Wirken und die Macht Gottes spürbar waren und der einfach Hunger auf „mehr“ gemacht hat.
Ich hoffe und bete, dass diejenigen, die ihr Leben an diesem Abend Jesus gegeben haben, das Gespräch gesucht haben oder noch suchen werden und einfach dabei bleiben und den Weg weiter gehen.

Links: Artikel im Solinger Tageblatt